Online-Unterweisung · KI-Kompetenz
Für alle, die im Betrieb mit KI-Werkzeugen arbeiten, vom Chat-Assistenten bis zur KI-Funktion im Office-Programm. In acht Modulen: wie KI zu ihren Ergebnissen kommt, was die KI-Verordnung erwartet und wo Datenschutz, Geschäftsgeheimnisse und Urheberrecht Grenzen setzen.
Rund 50 Minuten · 8 Module · Abschlusstest · Zertifikat als PDF
Für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler, Vereine und Einrichtungen. Kein Angebot für Privatpersonen (Verbraucher).
Kursziel
Art. 4 der KI-Verordnung verlangt von Betrieben, die KI-Systeme einsetzen, Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz ihres Personals (in der Fassung der Verordnung (EU) 2026/1744). Wie diese Maßnahmen aussehen, legt die Verordnung nicht im Einzelnen fest.
Diese Unterweisung ist eine solche Maßnahme und dokumentiert sie mit einem namentlichen Zertifikat je Teilnehmer.
Was Ihr Betrieb selbst ergänzt: welche KI-Werkzeuge freigegeben sind, wofür und mit welchen Daten. Modul 8 erklärt, was eine solche KI-Richtlinie regeln sollte; die Regeln selbst legen Sie fest.
Zielgruppe
Für alle Beschäftigten, die KI-Werkzeuge nutzen, zum Beispiel für Texte, Übersetzungen, Zusammenfassungen oder Bilder. Der Kurs richtet sich an Anwender, nicht an Entwickler oder Anbieter von KI-Systemen.
Vorkenntnisse sind nicht nötig. Ein Gerät mit Internetzugang und Browser genügt.
Eigenständiger Kurs. Die KI-Unterweisung setzt die Datenschutz-Unterweisung nicht voraus und lässt sich unabhängig davon buchen.
Inhalte
Modul 1
Wie ein Sprachmodell arbeitet, wo KI stark ist und wo nicht, und woher Verzerrungen kommen. Daraus ergeben sich fast alle Regeln des Kurses.
Modul 2
Der Grundgedanke der Risikostufen, wer welche Rolle hat, die wichtigsten Daten sowie Aufsicht und Bußgelder, im geänderten Stand von 2026.
Modul 3
Wo die KI-Verordnung harte Grenzen zieht und woran Beschäftigte erkennen, wenn im Betrieb so etwas eingeführt werden soll.
Modul 4
Was in Eingabefeldern landet, warum private Konten und betriebliche Lizenzen nicht dasselbe sind und welche Grundregeln gelten.
Modul 5
Was nicht in jedes Eingabefeld gehört, wem KI-Ergebnisse gehören und wie man Rechte anderer nicht verletzt.
Modul 6
Automatisierungs-Bias, wie man KI-Ergebnisse prüft, was gilt, wenn KI selbst handelt, und wie Fehler gemeldet werden.
Modul 7
Die Transparenzpflichten nach Art. 50, was sie im Alltag bedeuten und wie man sich vor Täuschung durch KI schützt.
Modul 8
Schatten-KI, was eine KI-Richtlinie regeln sollte, Mitbestimmung und zehn Regeln für den Alltag.
Ablauf
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Schritt 1
Sie fragen über das Formular auf dieser Seite an und nennen die ungefähre Zahl der Teilnehmer.
Schritt 2
Sie erhalten für jeden Teilnehmer einen eigenen Gutscheincode und geben die Codes im Betrieb weiter.
Schritt 3
Jeder Teilnehmer löst seinen Code unter datenschutz-kulmbach.de/kurs/ ein. Nötig ist nur der Name, die E-Mail-Adresse ist freiwillig.
Schritt 4
Online im Browser, im eigenen Tempo. Unterbrechen ist jederzeit möglich.
Schritt 5
12 Fragen, bestanden ab 80 Prozent. Wer nicht besteht, sieht seine Fehler mit Erklärung und versucht es erneut.
Schritt 6
Ein namentliches PDF-Zertifikat mit Zertifikatsnummer. Über die Zertifikatsnummer lässt sich die Echtheit online prüfen.
Schritt 7
Auf Wunsch senden wir Ihnen eine Liste, wer abgeschlossen hat – mit Datum und Zertifikatsnummer.
Schritt 8
Empfohlen ist eine Wiederholung nach einem Jahr. Das Zertifikat nennt das Datum.
Eckdaten
Dauer: rund 50 Minuten
Module: 8
Abschlusstest: 12 Fragen, zufällig aus einem Pool von 44; bestanden ab 80 Prozent; Wiederholung möglich
Zertifikat: namentlich, als PDF, mit Zertifikatsnummer; die Echtheit lässt sich über die Nummer online prüfen. Titel: „Unterweisung zur Förderung der KI-Kompetenz“
Form: online im Browser, ohne Benutzerkonto, jederzeit unterbrechbar
Auffrischung: Wiederholung nach 12 Monaten empfohlen
Inhaltsstand: 06.10.2026
Preis
Der Preis je Teilnehmer wird hier noch ergänzt. Sie können schon jetzt unverbindlich anfragen.
Häufige Fragen
Nein. Jeder Teilnehmer gibt unter datenschutz-kulmbach.de/kurs/ seinen Gutscheincode und seinen Namen ein. Die E-Mail-Adresse ist freiwillig und dient nur dazu, das Zertifikat zuzusenden.
Ja, der Kurs läuft im Browser am PC, Tablet oder Smartphone – ohne App und ohne Installation.
Ja, jederzeit. Weiter geht es mit demselben Gutscheincode und demselben Namen.
Der Test kann wiederholt werden. Nach einem nicht bestandenen Versuch sieht der Teilnehmer, welche Antworten falsch waren, mit Erklärung, und kann die Module vor dem nächsten Versuch noch einmal lesen.
Jeder Teilnehmer erhält ein namentliches Zertifikat als PDF mit Zertifikatsnummer. Über die Zertifikatsnummer lässt sich die Echtheit online prüfen. Auf Wunsch senden wir Ihnen eine Liste, wer abgeschlossen hat – mit Datum und Zertifikatsnummer. Bewahren Sie beides bei Ihren Datenschutzunterlagen auf.
Die Laufzeit der Codes vereinbaren wir mit Ihnen im Angebot.
Nicht eingelöste Codes können Sie an andere Mitarbeiter weitergeben.
Ja. Die Daten der Teilnehmer verarbeiten wir in Ihrem Auftrag. Den Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO erhalten Sie mit dem Angebot.
Art. 4 der KI-Verordnung verlangt Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz, schreibt aber keine bestimmte Schulung vor. Diese Unterweisung ist eine solche Maßnahme und dokumentiert sie. Welche Maßnahmen in Ihrem Betrieb darüber hinaus sinnvoll sind, hängt davon ab, wie Sie KI einsetzen.
Nein. Der KI-Kurs ist eigenständig. Er behandelt den Datenschutz bei der KI-Nutzung in einem eigenen Modul.
Nein. Der Kurs ist für alle Betriebe gleich und vermittelt, was überall gilt. Regeln, die nur bei Ihnen gelten, ergänzen Sie selbst.
Empfohlen ist eine Wiederholung nach 12 Monaten. Das Zertifikat nennt das Datum, an dem die Wiederholung fällig wird.
Ja. Das Angebot richtet sich an Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler, Vereine und Einrichtungen. An Privatpersonen (Verbraucher) richtet es sich nicht.
Wer steht dahinter
Hinter den Kursen steht Ralf Neuber, vom TÜV Süd zertifizierter Datenschutzbeauftragter (DSB-TÜV) aus Kulmbach. Er berät und begleitet Unternehmen im Raum Kulmbach, Kronach und Lichtenfels, auch als externer Datenschutzbeauftragter, und bringt über zehn Jahre Erfahrung im Datenschutz mit.
Anfrage
Nennen Sie kurz, welche Kurse Sie für wie viele Teilnehmer brauchen. Sie erhalten eine Antwort per E-Mail.